Geschichte

Das "Alte Land" ...
liegt im Schwemmgebiet des erdgeschichtlich neuzeitlichen Urstromtals der Elbe an deren linken, also südwestlichen Ufer. Die Breite des Gebietes vom jetzigen Elbufer bis zum hohen Geestrand schwankt zwischen 4 und 6 km.
Es erstreckt sich von Hamburg-Finkenwerder bis zur Mündung der Schwinge bei Stade. Es ist in drei sich zur Elbe, zu den Nebenflüssen Este, Lühe und Schwinge und zum Moor hin durch den sogenannten Hinterdeich abgedeichte Bezirke.
Diese Teile nennt man die „Meilen“.
Es liegen die  I. Meile zwischen Schwinge und Lühe,die II. Meile zwischen Lühe und Este und die III. Meile zwischen Este und Süderelbe.
 
 
 

Der Name „Altes Land“ bedarf einer besonderen Erklärung.

Zwei Möglichkeiten werden genannt.

Die eine lautet, der Name käme von „Holland“ – im Klang sehr ähnlich - und bezöge sich auf die holländische Besiedlung. Die andere bezieht sich auf die plattdeutsche Benennung „Ol Land“, die dann bei der Rückübersetzung ins hochdeutsche dann in „Altes Land“ verwandelt wurde. „Ol“ heißt zwar alt, bedeutet aber im Plattdeutschen auch schlecht. Also „schlechtes Land“, das sich nur schwer zur Kultivierung eignete. Das stimmt auch, denn die schwere Marsch mit ihren Kleiböden war mit den relativ primitiven Mitteln des Pferdepfluges nicht leicht zu bearbeiten.
Man erzählt sich jedoch auch der Name käme von den Wikingern:
Der Kapitän eines Wikingerbootes entdeckt das Ufer unseres heutigen "Alten Landes" und ruft seiner Frau zu:   Guck mal, Olle, Land!
Daraus entstand dann der Name "Olles Land".

Das Klima der Bezirke ist je nach Entfernung mehr oder weniger stark beeinflusst durch die Nordsee. Im ganzen hat das Gebiet ein ausgesprochen maritimes Klima.
Der Vorteil der in unserem Klima gewachsenen Äpfel ist ein besonders ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis.
Dadurch sind sie aromatischer als in warmen Klima gewachsene Früchte.

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